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Persönliches Profilfach Fairtrade im Schuljahr 2018/19

Persönliches Profilfach Fairtrade im Schuljahr 2018/19

Das Ziel dieses persönlichen Profilfaches ist es, mit Aktionen im Schulbereich auf den Fairen Handel aufmerksam zu machen.

Neben den Vorbereitungsarbeiten für die Erlangung des Titels "Fairtrade-School" konnten die Mitglieder des Profilfachs mit ihrem Verkaufsstand beim Infoabend am 26.11.2018 einen ersten öffentlichkeitswirksamen Akzent setzen. Auch die Schulweihnachtsfeier am 21.12.2018 wurde genutzt, um auf das Angebot an fair gehandelten Produkten aufmerksam zu machen. Hierbei hatten auch die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Gelegenheit, fair einzukaufen.

Auch beim 2. Infoabend am 23.03.2019 nutzten wir die Gelegenheit, auf die Wichtigkeit des Fairen Handels aufmerksam zu machen. Zukünftigen Schülerinnen und Schüler und deren Eltern sollte bewusst werden, dass sie sich mit der Wirtschaftsschule für eine Schule entscheiden, an der Fairness – im Großen und im Kleinen – ein vordringliches Ziel ist. Gerade in einer Wirtschaftsschule hat der Fokus auf einen fairen Handel zahlreiche Anknüpfungspunkte im Unterricht und wir wollen zeigen, dass wir uns in vielfältiger Weise dafür einsetzen. Nachlesen konnten das die Besucher auch auf einer Schautafel, auf der wir unseren Weg zur Fairtrade-School dokumentiert hatten.

Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler zeigten dabei tolles Engagement!

Projekt Faire Produkte

Welche „Geschichten“ stehen hinter den Produkten, die man z. B.  im Ansbacher Weltladen kaufen kann? Wo kommen sie her? Wer hat sie unter welchen Bedingungen hergestellt? - Mit diesen Fragen setzten wir uns im Rahmen eines Projekts auseinander.

Dazu machten wir zuerst einen Besuch im Ansbacher Weltladen und ließen uns von einer Mitarbeiterin etwas zu besonders interessanten Produkten erzählen. Anschließend entschied sich jedes Zweier- bzw. Dreier-Team für ein Produkt, das es vorstellen wollte. 

Im nächsten Schritt ging es an die Internetrecherche. Dabei zeigte sich schnell, dass es gar nicht so einfach war, detaillierte Informationen über die Herstellung der Produkte zu bekommen. Meist war es nicht möglich, nähere Informationen zu den Kooperativen zu erhalten. Darüber waren wir etwas enttäuscht, da wir hier mehr Transparenz erwartet hatten.

Zum Abschluss des Projekts entstanden sehr schöne Plakate, die von jedem Team präsentiert wurden.

Der Öffentlichkeit wurden die Plakate am Tag der offenen Tür zusammen mit unserem Verkaufsstand präsentiert. Dabei konnten die vorgestellten Produkte auch im Original angeschaut und selbstverständlich auch gekauft werden.

Konsumkritische Stadtführung in Nürnberg

Zur Abrundung unserer Fairtrade-Aktivitäten in diesem Schuljahr ging es am 10. Juli mit dem Zug nach Nürnberg. Dort bietet das "Fenster zur Welt - Der Weltladen" die Stadtführung Fairkauft? an, die sich mit den Menschenrechten und nachhaltigem Konsum beschäftigt. Erste Station war die Straße der Menschenrechte, in der wir in Gruppen loszogen und Passanten befragten. In der Fußgängerzone recherchierten die Teams in verschiedenen Bekleidungsgeschäften, wo die Kleidung herkam und was sie kostet. Dabei erfuhren wir z. B., dass "Made in ..." nicht heißt, dass das Kleidungsstück in diesem Land entstanden ist, sondern lediglich der letzte Produktionsschritt dort durchgeführt wurde. Es ist also eine Illusion zu glauben, dass eine Hose mit dem Label "Made in Italy" komplett in Italien entstanden ist. Vorher hat sie oft eine Weltreise gemacht, bei der viele Menschen unter häufig unfairen Bedingungen arbeiten mussten. Darüberhinaus gab es viele Hintergrundinformationen zu den oft fragwürdigen Produktionsbedingungen in Fabriken und auf Plantagen. Auch der Besuch eines Oxfam-Ladens stand auf dem Programm. Dort kann man u. a. Second-Hand-Kleidung kaufen. Zum Abschluss dieser spannenden zwei Stunden sahen wir uns noch im Weltladen um und bekamen viele Infos zu den dort angebotenen Produkten.

Eine absolut empfehlenswerte Stadtführung!

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